Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland

Im LSVD arbeiten Lesben und Schwule zusammen. Gemeinsam kämpfen wir für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz.

Der LSVD hat bewusst den Namen Lesben- und Schwulenverband in Deutschland gewählt. Damit wird zum Ausdruck gebracht: In Deutschland leben nicht nur Deutsche. Unsere Gesellschaft entwickelt sich interkulturell. Im LSVD engagieren sich Schwule und Lesben aus vielen Kulturen, vielen Ländern und unterschiedlicher ethnischer Herkunft.

Allen gesellschaftlichen und politischen Erfolgen zum Trotz ist eine umfassende Gleichstellung noch nicht erreicht. Für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften konnten zwar große Fortschritte erzielt werden, wichtige Rechte bleiben ihnen aber weiterhin vorenthalten. Viele Menschen lehnen gleichgeschlechtliche Beziehungen immer noch ab. Viele Institutionen sind offen schwul oder lesbisch Lebenden faktisch verschlossen. Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sind weitgehend rechtlos. Das Menschenrecht auf Freiheit der sexuellen Wahl ist damit nicht garantiert.

Der LSVD leistet Unterstützung und Hilfe bei allen Problemen, die Lesben und Schwulen aus Vorurteilen, gesellschaftlicher oder rechtlicher Diskriminierung, Ausgrenzung, Anfeindungen, Gewalt und Rassismus erwachsen. Der LSVD will sich aber nicht auf die Arbeit als "Reparaturbetrieb" für die Beschädigungen beschränken, die die herrschenden Strukturen den Menschen zufügen. Als Bürgerrechtsverband ist der LSVD angetreten, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern. Seine Ziele sind Emanzipation, Partizipation und Integration der lesbischen und schwulen Minderheiten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lsvd.de